26. Dezember 2009

Reisen & Treffen


Reisen Mittlerweile besuchen wir 1 oder 2 größere Veranstaltungen pro Jahr, die wir meist mit einem Urlaub verbinden. Was gibt es schöneres, als eine gemeinsame Tour mit Gleichgesinnten zu unternehmen? Allein zu fahren ist natürlich einfacher, aber mit mehreren in einer kleinen Gruppe zu fahren ist nicht so einsam und die Pausen mit Klönschnack hat auch seinen eigenen Reiz. Tagsüber zusammen fahren und abends im Hotel das Benzingerede und rumblödeln, das ist die Mischung die uns gefällt. Auch auf das Treffen mit Freunden, die doch weit entfernt leben, mögen wir nur ungerne verzichten. Wenn es passt, sind wir auch sehr gerne bei dem T5net-Stammtisch der Hamburger zu Gast, da ist jedesmal eine Spaßgarantie mit dabei, egal ob bei gemeinschaftlichen Ausfahrten oder bei deren Partys.

Reisen Da wir es mehr oder weniger Leid waren einen PKW Anhänger zu leihen, haben wir uns Ende 2006 einen eigenen Anhänger gekauft. Für Treffen, die weiter weg stattfinden, was die meisten sind, ist es einfach angenehmer im PKW anzureisen, zudem sind wir nicht mehr begrenzt was und wieviel Kleidung wir mitnehmen können.Ausserdem ist es einfach bequemer eine Strecke von z.b. 1000Km im Auto als auf dem Krad abzusitzen. Zu den Rennstreckenterminen mussten wir eh schon ständig Anhänger leihen, weil wir unsere Motorräder daheim umbauen, Licht abkleben, Blinker abbauen, Spiegel und Nummernschild samt Halter abbauen und Slicks montieren. Damit auf öffentlichen Strassen zu fahren ist nicht mehr möglich.

Mittlerweile haben wir durch Motorrad-Foren und Forentreffen viele Freunde und Bekannte gefunden, die wir nicht mehr missen möchten.

Racing


Racing 2003 habe ich mit dem Fahren auf Rennstrecken in Padborg/Dänemark angefangen. Eigentlich wollte ich auch nur mal etwas schneller fahren, als es auf einer Landstrasse halt möglich ist, ohne mich in einem Bereich zu bewegen in dem ich meinen lebenswichtigen Führerschein für die nächtsen paar Jahrhunderte abgeben muss. Nur, das Fahren im Grenzbereich mit anderen durchgeknallten, gaskranken Leuten süchtig macht, das hat mir niemand gesagt. Mittlerweile hat sich das so eingependelt das wir 1-3 mal pro Jahr auf eine Rennstrecke gehen.

Viele Leute fragen mich “Warum gebt ihr soviel Geld aus, nur um im Kreis zu Fahren?” Gute Frage, ich will mal versuchen ein paar brauchbare Antworten zu geben, warum ich das mache. Auf Rennstrecken liegt normalerweise kein Dreck oder andere Gegenstände, die auf einer Fahrbahn nichts zu suchen haben, und falls doch, steht da einer, der meist wie ein Müllmann angezogen ist und winkt einem fröhlich mit dementsprechenden Flaggen zu und warnt vor der Gefahrenstelle. Gegenverkehr und langsame Hindernisse findet man zum Glück auch nur sehr selten.

Racing Damit die Unterschiede in der Geschwindigkeit nicht allzugroß sind, gibt es bei fast allen Veranstaltern eine Einteilung der Fahrer in Gruppen. Die “guten” Veranstalter passen auch mit drauf auf, das die Teilnehmer, die zu schnell oder langsam sind, in eine passendere Gruppe umsortiert werden. Naja, auf der anderen Seite kann man in Ruhe und langsam erlernen, das Bike besser zu beherrschen und den Grenzbereich auszuloten, Sei es drum, ob es der eigene Grenzbereich oder der des Motorrades ist. Sollte es doch einmal schiefgehen und jemand stürzen, so haben die “guten” Veranstalter einen Arzt und Rettungswagen vor Ort, um schnelle Ersthilfe zu gewährleisten.Die großen Rennstrecken, auf denen auch häufig Rennen gefahren werden, haben alle ein Medicalcenter an der Strecke. Wo findet man schon alle paar Kilometer auf Landstrassen ein Krankenhaus und Helfer die bereit sind?