Km 9885 – Motorschaden!!!!

4. Juli 2010 | 57 x gelesen.

Am vierten Tag des Lausitzringtrainings stand ein kleines Rennen an. Das Salz in der Suppe, bei dem es nur um den Spaß geht, mal das Feeling zu bekommen was die Profis so haben. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut, das ich diese Erfahrung jetzt auch mal machen darf, aber leider wurde nix daraus. Mein Schutzengel schein etwas dagegen zu haben, denn im letzten freien Training vor dem Lauf wollte ich nur noch kurz ein neuen Slick anfahren und gucken ob alles so ist wie es sein sollte.

Dann passierte es an einer langsamen Stelle, ich hatte 2 andere Fahrer überholt und war dabei nach dem Ausbremsen in die Kurve einzulenken und schaltete wie üblich runter, bevor ich mit dem Knie aufsetzte und mir kein Platz für den Fuss zum Schalten bleibt. Direkt nach dem Einkuppeln bremste das Motorrad recht stark mit einem sehr lauten BBBBRRRRRRR, erschrocken zog ich wieder die Kupplung und mit einem lauten Knall verabschiedete sich der Triple. Wenigstens sind die hinter mir Fahrenden auf mein hektisches Winken mit der rechten Hand aufmerksam geworden, so das ich am Streckenrand ausrollen konnte. Startversuche endeten leider so, das der Starter den Motor nicht mehr drehen konnte.

Eine erste Diagnose meiner Freunde in der Box lief auch darauf hinaus, das es wohl etwas ekliges sein müsste, denn den Motor zu drehen war nicht mehr möglich. Na ja, das Rennen hatte sich somit erledigt. Auf dem Heimweg war meine Stimmung eh schon nicht die beste, am nächsten Tag machte ich noch einen Zwischenstopp in Haseldorf und brachte das Motorrad in die Werkstatt. Als kurz vor Zuhause das Handy klingelte und mir jemand sagte, das es ein kapitaler Motorschaden sei bei dem 3 Ventile abgerissen sind und eines leider in den Brennraum gefallen ist, weswegen sich der Motor auch nicht mehr drehen ließ und dadurch halt so ziemlich alles bei den letzten Motorumdrehungen zerstört wurde was zerstört werden kann inklusive Lagerschalen und Motorgehäuse, war meine Woche gelaufen und ich stinksauer. Der Trost meines Händlers das Ventilschäden an Daytonas keine Seltenheit sind machte es auch nicht besser.

8 Wochen stand sie beim Händler in der Werkstatt, weil Triumph mal wieder nicht mit Neuteilen rankommt. Ich bin stinksauer..

Wenigsten konnte ich im Sommer über mit der TT600 meiner Frau fahren. Am Padborg-Park war ich genötigt mich auf der Vorführer Yamaha R6 meines Händlers Motorrad-Ruser meine “Arbeit” als Instruktor zu machen, wobei mir die R6 sehr gut gefallen hat. Zum T5net-Treffen im Harz hatte ich die kleine “japanische Luftpumpe” wieder geliehen, damit ich was zum Fahren hatte. Das war dann auch das endgültige Aus für die Daytona.

Als die Daytona wieder repariert war, habe ich sie direkt verkauft. Nie wieder Triumph.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben